Die FAQs werden in inhaltlich-systematischer Reihenfolge beantwortet.
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Die akademische Disziplin der Medienpädagogik befasst sich mit den pädagogischen Aspekten der Massenmedien, kann sich jedoch nicht darauf beschränken, sondern interessiert sich auch für ästhetische, soziologische, politische, psychologische, technische und historische Zusammenhänge der Massenkommunikation. Zu den Massenmedien zählen die visuellen Medien (Zeitung/Zeitschrift, Buch, Photographie), die auditiven Medien (Hörfunk, Schallplatte/CD), die audiovisuellen Medien (Film, Fernsehen) und die interaktiven Medien (Computer, Internet).
Als erste Orientierung über die wichtigsten Themenbereiche der Medienpädagogik kann das Buch "Grundbegriffe Medienpädagogik" (herausgegeben von Hüther und Schorb ) dienen. Sie finden das Buch in meinem Semesterapparat in der FB-Bibliothek. |
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Das Hauptlernziel ist der Erwerb von Medienkompetenz, also "Menschen (ein) kompetentes, selbstbestimmtes, sozialverantwortliches, kritisches und solidarisches Handeln in einer durch Medien geprägten Welt zu ermöglichen" (Aufenanger). Damit verbunden ist das zweite wesentliche Lernziel der Befähigung zur aktiven (Medienprodukte erstellen) und rezeptiven (kritischer Medienkonsum) Medienarbeit vor allem mit Kindern und Jugendlichen.
Neben den inhaltlichen Lernzielen wird ein wissenschaftlich-methodisches Lernziel verfolgt: Die Studierenden sollen lernen, das Wesentliche kommunikativer Zusammenhänge (Texte, Filme, Gespräche etc.) zu erkennen, systematisch herauszuarbeiten und strukturiert sowohl mündlich als auch schriftlich zu präsentieren (Thesenpapier, Referat, Hausarbeit, Diplomarbeit). Dabei kommen mediendidaktische Methoden zum Einsatz. |
| Eine fortlaufend aktualisierte Bibliographie zur Medienpädagogik - bezogen auf meine Lehrgebiete - finden Sie auf dieser Website. Die Bibliographie orientiert sich hauptsächlich an den Beständen der FH-Bibliothek, ist aber nicht damit identisch. D.h., sie verzeichnet weder alle medienpädagogischen Bücher der FH-Bibliothek, noch kann sie sich darauf beschränken. Als Information und kleine Hilfe für Sie ist die jeweilige Signatur der FH-Bibliothek ebenfalls vermerkt. Vorschläge Ihrerseits zu Korrekturen und Ergänzungen der Bibliographie sind durchaus willkommen. |
| Wesentliche gesellschaftliche Veränderungen der letzten Jahrzehnte sind verursacht von den Massenmedien ("Computerzeitalter", "Medienkindheit" etc.). Darüber Genaueres zu wissen, ist auch für die Studierenden der "Sozialen Arbeit" interessant. Medienkompetenz ist eine wichtige berufspraktische Qualifikation für Sozialpädagogen und Sozialarbeiter, sei es für die aktive und rezeptive Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen, sei es in der Elternberatung in Medienfragen, sei es zwecks Öffentlichkeitsarbeit für die eigene Institution, sei es als allgemeine technisch-kommunikative und kritisch-rezeptive Fertigkeit. |
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Ich biete übers ganze Studienjahr gesehen regelmäßig Veranstaltungen an in den Modulen:
1.1 "Propädeutika: Wiss. Methoden" 1.2 "Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit" 2.5 "Kulturwissenschaftliche und medienpädagogische Grundlagen" 3.3 "Kommunikative, gestalterische und kreativtherapeutische Formen und Mittel" 4.1/4.2 "Handlungsbereich C: Bildung / Erziehung / Kultur / Medien" |
| Im Grundstudium biete ich - übers Studienjahr gesehen - einführende Veranstaltungen in die Medienpädagogik, eine Methodenveranstaltung zur Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten und eine Einführung in die Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit (am Beispiel von fiktionalen Filmen) an. |
| Im Hauptstudium biete ich Veranstaltungen zur rezeptiven Medienarbeit (im Lernfeld) und zur aktiven Medienarbeit (im Handlungsfeld) an. |
| Ich biete ausschließlich Veranstaltungen in Lernfeld-Modul 3.3 an. Mein Lernfeld-Angebot ist der rezeptiven Medienarbeit gewidmet, d.h. der Analyse und kritischen Untersuchung von Medienangeboten, deren Inhalten und Wirkungen. Hier geht es vor allem um die audiovisuellen Medien Film und Fernsehen. Die Studierenden sollen die kritische Rezeption von Kinofilmen und Fernsehprogrammen erlernen, um sie an Kinder und Jugendliche weitergeben zu können. Ein zweiter Schwerpunkt ist Multimedia und Medienpädagogik, also der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Computer und Internet sowie dessen Folgen. |
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Mein Handlungsfeld-Angebot, das ich gemeinsam mit dem Lehrbeauftragten Herbert Hermes durchführe,
heißt "Medienarbeit/Kulturarbeit/Öffentlichkeitsarbeit", d.h.
die Studierenden lernen insbesondere Medienprodukte zu erstellen: Videofilme, Webseiten, Fotos, PR-Printprodukte (Flyer, Pressemappe).
Insgesamt sind vier Veranstaltungen Bestandteil dieses Handlungsfeld-Angebotes:
- Video-Werkstatt - Internet-Werkstatt - PR-Werkstatt - Veranstaltung Hermes: Kulturarbeit/Medienästhetik/Kulturkritik Mit diesen vier Veranstaltungen, die in jedem Semester angeboten werden, haben Studierende das kleine Handlungsfeld absolviert. Die Studierenden müssen zu Semesterbeginn angeben, welche zwei Veranstaltungen sie benotet haben wollen. Wer das große Handlungsfeld bei mir machen will, muss im Folgesemester darüber hinaus im Praxiszusammenhang einen Videofilm und eine Webseite (bzw. alternativ Medienprodukte aus dem PR-Bereich) erstellen. Dies wird in weitgehend eigenständiger Arbeit geschehen - Beratung erfolgt in den Fortgeschrittenen-Veranstaltungen zur Video-Werkstatt und zur Internet-Werkstatt. |
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Die Video-Werkstatt ist im Diplom-Studiengang ausschließlich meinem
Handlungsfeld-Angebot "Medienarbeit / Kulturarbeit / Öffentlichkeitsarbeit"
vorbehalten. In Gruppenarbeit erlernen Sie die technischen und ästhetischen
Grundlagen der Filmgestaltung, vor allem von dokumentarischen Filmen. Die
technische Ausstattung der Video-Werkstatt ist recht begrenzt, aber immerhin auf dem
neuesten Stand: Wir können über mehrere digitale Videokameras, über
Schnittcomputer, digitale und analoge Videorecorder sowie über Zubehör
(Stative, Lampen) verfügen. Eine Ausleihe von Videokameras kann nur an Studierende im großen Handlungsfeld und auch dann nur für wenige Tage erfolgen, weil die Kameras im Lehrbetrieb ständig gebraucht werden. Die Ausleihe von Schnitt-Laptops ist nur stundenweise und mit Verbleib im FH-Gebäude möglich. |
| Die Internet-Werkstatt ist im Diplom-Studiengang ausschließlich meinem Handlungsfeld-Angebot "Medienarbeit / Kulturarbeit / Öffentlichkeitsarbeit" vorbehalten. Hier lernen die Studierenden das Recherchieren und Publizieren im Internet, speziell die Programmierung von Webseiten/Homepages mit der Formatierungssprache HTML (HyperText Markup Language). Die Internet-Werkstatt wird in den CIP-Pool-Räumen im Erdgeschoss unseres FH-Gebäudes durchgeführt. |
| Die PR-/Foto-Werkstatt gehört zu meinem Handlungsfeld-Angebot "Medienarbeit / Kulturarbeit / Öffentlichkeitsarbeit". Public Relations (= Öffentlichkeitsarbeit) ist auch für Non-Profit-Institutionen im Sozialbereich unverzichtbar. Sie lernen die theoretischen Grundlagen von Öffentlichkeitsarbeit und Corporate Identity kennen. Sie lernen, Flyer und Schaukästen zu gestalten, Presseberichte zu verfassen und Pressemappen zusammenzustellen. Sie lernen, aussagekräftige digitale PR-Fotos zu machen. |
| Derzeit nicht. |
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Das ist von Veranstaltung zu Veranstaltung verschieden. Im Grundstudium stelle ich in der Regel
semesterbegleitend einige
Aufgaben, die alle absolviert werden müssen, um die Leistungspunkte zu bekommen. Bei zu benotenden Veranstaltungen im Hauptstudium ist das Verfassen von Referaten und Hausarbeiten gefordert - hier sind die Anforderungen naturgemäß höher als im Grundstudium. Im Handlungsfeld wird die Erstellung von Medienprodukten (Videofilmen, Webseiten, PR-Produkten, Foto-Präsentationen) benotet. |
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Ein Referat ist ein anhand ausführlicher Stichworte mündlich vorgetragener Text zu einem
mit dem Seminarleiter
vereinbarten Thema. Vor seinem / ihrem Vortrag verteilt der Referent / die Referentin ein selbst verfasstes
Thesenpapier,
zwecks Information der SeminarteilnehmerInnen und des Dozenten. Das Thesenpapier kann auch in Form einer
PowerPoint-Beamer-Präsentation abgeliefert werden.
Zum Referat gehört - wenn eine Benotung gewünscht wird - eine
nachzuliefernde schriftliche Zusammenfassung von Vortrag und Diskussion im Umfang von 10 Textseiten. Hausarbeiten, also rein schriftliche Bearbeitungen von Seminarthemen mit einem Umfang von minimal 15 Textseiten, werden in der Regel erst dann von mir zugeteilt, wenn alle Referate des jeweiligen Seminars vergeben sind. Hausarbeiten sind in der äußeren Form von Diplomarbeiten einzureichen: ein Drittel Rand, Inhaltsverzeichnis, wissenschaftliche Zitierweise, Quellennachweise in Form von Fußnoten und ein Literaturverzeichnis (inklusive Online-Quellen). Im Falle abweichender Angaben gelten die konkreten inhaltlichen und formalen Anforderungen in meinem Konzeptpapier zur jeweiligen Veranstaltung. |
| Lesen Sie dazu meine "Thesen zum Thesenpapier" auf dieser Website. |
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Ich betreue nur Diplomarbeits-Themen, für die
ich auch kompetent bin, die also aus den Fachgebieten der Massenkommunikation / Medienwissenschaft /
Medienpädagogik / Filmwissenschaft /
Öffentlichkeitsarbeit / Verbalen Kommunikation stammen.
Welche medienpädagogischen Diplomarbeits-Themen bisher von mir
vergeben worden sind, entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Verzeichnis.
Wenn Sie bei mir schreiben wollen, müssen Sie - zur Vorbereitung auf Ihre Diplomarbeit im 8. Fachsemester - im Semester davor mein (auch für andere Diplomanden offenes) Diplomarbeitsvorbereitungs-Seminar besuchen. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang meine Infoblätter "Zur äußeren Form von Hausarbeiten und Diplomarbeiten" sowie die "Beispiele für richtiges Zitieren und korrekte Quellennachweise". |
| "SozPäd-Movies" ist ein von mir erfundener Begriff für fiktionale Kino- und Fernsehfilme, die in Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit spielen. "SozPäd-Movies" sind Gegenstand meines gleichnamigen Lehrforschungsprojektes, dessen materiale Grundlage eine Online-Datenbank (als Bestandteile meiner Webseite) ist. Lern-, Lehr- und Forschungsziele des Lehrforschungsprojektes und der Datenbank sind: die möglichst umfassende Sammlung betroffener Filme sowie deren kritische fachliche Bewertung durch die Studierenden der Sozialen Arbeit ("Sozialpädagogische Filmkritik", "Sozialpädagogisches Filmessay"). Die "SozPäd-Movies" sind mehrfach in den Diplom-Studiengang "Soziale Arbeit" eingebunden: Im Grundstudium im Modul 1.2 "Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit" und im Hauptstudium in Modul 3.3 "Kommunikative, gestalterische und kreativtherapeutische Formen und Mittel". |